Pelletheizung

ETA-PU mit HolzverkleidungKompakt und komplett! Ein Heizraum im Kessel – aufstellen, anschließen – fertig!

Sie haben keinen Platz für einen Heizraum?
Wir haben eine PelletsUnit für Sie, die keinen eigenen Heizraum mehr braucht.

In unserem Lieferprogramm bieten wir Ihnen mit dem ETA SH (dem Stückholzkessel mit bester Brennstoffausnutzung von 20 bis 60 kW) und dem ETA SH-P mit TWIN (der flexible Kesseltyp zum Heizen mit Scheitholz und Pellets) von ETA eine ausgereifte Technik. Sparsam, komfortabel und umweltfreundlich.  

Ein Heizraum außerhalb der wärmegedämmten Hülle - zum Beispiel im Keller - verliert Wärme. In Energiesparhäusern wird eine Aufstellung des Heizkessels innerhalb der genutzten Räume angestrebt, um so 5 bis 15% Brennstoff zu sparen. An die Stelle des Heizraums tritt ein Technikraum innerhalb des Wohnbereichs oder der Kessel wird in einem Wirtschaftsoder Hobbyraum aufgestellt.

ETA-TWINUm das zu ermöglichen, kann die PelletsUnit ETA PU 7 bis 15 raumluftunabhängig betrieben werden. Damit ist auch die Aufstellung innerhalb des Bereichs einer kontrollierten Wohnraumlüftung möglich. Für die Pellets reicht ein Lager mit 1,6 x 1,6 Meter oder 2,5 x 1,0 Meter im Keller, am Dachboden, in einem kleinen Anbau oder in einer ungenutzten Ecke des Hauses.

Auch ein Erdtank oder ein Sacksilo zur Lagerung der Pellets ist möglich. Über zwei flexible Kunststoffschläuche werden die Pellets einmal am Tag zum Kessel transportiert – somit kann der Kessel auch an einer anderen Seite des Hauses stehen!

Das Copyright der auf dieser Seite abgebildeten Fotos liegt bei der Firma ETA.

 

 

Was ist eine Pelletheizung?

PelletsEine Pelletheizung (oder auch Pelletsheizung) ist eine Heizung, in deren Heizkessel Holzpellets (kleine Presslinge aus Holzspänen und Sägemehl) verfeuert werden, weitere pelletierte Brennstoffe wie Strohpellets kommen vereinzelt zum Einsatz. Heutige Zentralheizungen mit Holzpellets als erneuerbare Energiequelle sind in Betrieb und Wartung mit Öl- und Gasheizungen vergleichbar und erreichen Wirkungsgrade von über 90 %.

 

Wirtschaftlichkeit und Betriebskosten

Die Anschaffungskosten einer Pelletanlage sind höher als vergleichbarer Gas- und Ölheizungen, aber die Betriebskosten sind – je nach aktuellem Brennstoffpreis – in Mitteleuropa in aller Regel deutlich günstiger als die fossilen Brennstoffe. Bei größeren Anlagen sinkt im Allgemeinen der Anteil der Investitionskosten gegenüber den Betriebskosten, so dass bei diesen eine Kostenersparnis bereits nach weniger Betriebsjahren einsetzt als bei Kleinanlagen. Allerdings stehen für die Wärmeversorgung größerer Objekte häufig weitere regenerative Alternativen mit gegenüber Pelletheizungen noch geringeren Betriebskosten zur Verfügung z.B. Hackschnitzelheizungen oder die Nutzung der Abwärme von Biogasanlagen. Derzeit wirken sich auch die zur Verfügung stehenden finanziellen Förderungen zugunsten von Pelletheizungen aus.

Brennstoffkosten

Auf dem Pelletmarkt hat es in den vergangenen Jahren starke Zuwächse bei Angebot und Nachfrage gegeben. Nach einem anfänglich recht hohen Preis nach Markteinführung Ende der 1990er-Jahre, einer Phase relativ niedriger Preise um 3,50 Cent/kWh in Deutschland von 2002 bis 2005 und mehreren Monaten hoher Pelletpreise von mehr als 5 Cent/kWh im Winter 2006/07 wegen Angebotsengpässen haben die Hersteller ihre Kapazitäten stark ausgebaut, so dass der Handelswert seit 2007 auf ein Niveau zwischen ca. 3,50 und 4,50 Cent/kWh gesunken ist. In Deutschland überstieg die Produktionskapazität für Holzpellets (2,5 Mio. t im Jahr 2009) den Verbrauch im Jahr 2009 um ca. 230%. Die Preise pro kWh schwankten bei Holzpellets zwischen 2004 und 2009 um maximal 2 Cent, bei Heizöl im gleichen Zeitraum um 6 Cent.

Förderungen

In Deutschland wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit der Einbau von Pelletheizungen (wasserführende Pelletöfen und Pelletkessel) im Rahmen eines „Marktanreizprogramms" (MAP) gefördert. Der Zuschuss zum Einbau eines Pelletkessels mit 5 bis 100 kW Leistung beträgt 36 Euro/kW, mindestens jedoch 2000 € für Pelletkessel ohne und 2500 € für Pelletkessel mit neu errichtetem Pufferspeicher von mindestens 30 l/kW. Eine zusätzliche Bonusförderung wird gewährt, wenn eine Anlage zur Solarthermie eingebaut wird oder das beheizte Objekt eine hohe Energieeffizienz aufweist.

 

Umweltverträglichkeit

Pelletheizanlagen sind weitgehend CO2-neutral. Die Menge an CO2, die bei der Verbrennung freigesetzt wird, entspricht genau der Menge CO2, die beim Wachstum des Holzes in dieses eingebunden wurde: Beim Verrotten des Holzes würde CO2 in gleicher Menge wie bei der Verbrennung freigesetzt.

Januar 2012